Dataset: Politbarometer Kurzbefragung 2002 (Kumulierter Datensatz)

Abstract

Beurteilung von Parteien und Politikern vor der Bundestagswahl.
Einstellung zu aktuellen politischen Fragen. Inhalt dieser Kumulation sind Kurzbefragungen, die neben den turnusmäßigen Politbarometer-Befragungen durchgeführt wurden.

Themen:
1. Folgende Themen wurden zu jedem Erhebungszeitpunkt wiederholt identisch gefragt:
Wichtigste politische Probleme der Bundesrepublik; Wahlbeteiligungsabsicht bei der nächsten Bundestagswahl; Parteipräferenz nach dem Rangordnungsverfahren und Sonntagsfrage; Wahlverhalten bei der letzten Bundestagswahl; Koalitionspräferenz; Zufriedenheit mit den Leistungen der Bundesregierung (Skalometer); Beurteilung der Leistungen des großen bzw. des kleinen Partners in der Regierung sowie der Opposition (Skalometer); Sympathie-Skalometer für Hans Eichel, Joschka Fischer, Angela Merkel, Otto Schily, Gerhard Schröder, Edmund Stoiber und Guido Westerwelle; Konjunkturerwartung; Selbsteinschätzung auf einem Links-Rechts-Kontinuum.

2. Mindestens zu einem oder zu mehreren Erhebungszeitpunkten wurde gefragt:
Sicherheit der eigenen Wahlentscheidung; Wählbarkeit von SPD, CDU, Grünen, FDP und PDS; Koalitionspräferenz für die Schill-Partei; Einstellung zu einer großen Koalition aus CDU/CSU und SPD, einer Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP sowie zu weiteren möglichen Regierungskoalitionen; Einschätzung des Verhaltens der SPD nach der Bundestagswahl; Sympathie-Skalometer für die SPD, CDU, CSU, FDP, die Grünen und die PDS; persönliche Bedeutung verschiedener Parlamente (Gemeinderat, Landtag, Bundestag und Europaparlament); Nennung der fünf wichtigsten Politikerpersönlichkeiten in der Bundesrepublik; Sympathie-Skalometer für Gregor Gysi, Renate Künast, Jürgen Möllemann, Rudolf Scharping, Wolfgang Schäuble, Lothar Späth, Peter Struck und Jürgen Trittin; Politikinteresse; Beurteilung der derzeitigen wirtschaftlichen Lage in Deutschland und der eigenen Wirtschaftslage; präferierter Kanzlerkandidat der CDU/CSU; Bundeskanzlerpräferenz für Angela Merkel oder Gerhard Schröder bzw. Gerhard Schröder oder Edmund Stoiber oder Guido Westerwelle; Politiker mit dem größeren Einfluss in der FDP (Möllemann oder Westerwelle); Einschätzung der aktuellen politischen Ausrichtung der FDP; Einstellung zur Aufnahme von Katharina Reiche (einer unverheirateten Mutter) durch Edmund Stoiber in das Wahlkampfteam; Bedeutung der Bonusmeilen-Affäre; Bonusmeilen-Affäre als Rücktrittsgrund; Einschätzung der Bonusmeilen-Affäre als gezielte Kampagne der Bild-Zeitung; Vergleich der CDU-Kanzlerkandidaten Angela Merkel und Edmund Stoiber hinsichtlich ihrer Glaubwürdigkeit, Tatkraft, Sympathie, Siegertypausstrahlung und wirtschaftlichen Kompetenz; größere Erfolgsaussichten der CDU/CSU mit Merkel oder Stoiber bei der nächsten Bundestagswahl; Vergleich von Gerhard Schröder und Edmund Stoiber hinsichtlich ihrer Glaubwürdigkeit und Sympathie sowie bei der Schaffung neuer Arbeitsplätze; Einstellung zu den Tarifforderungen der IG-Metall; Auswirkung eines Tarifabschlusses von rund 4 Prozent auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland; Einstellung zu einem Verbot der rechtsextremen NPD; NPD als Gefahr für die Demokratie; Regierungswechsel erwünscht; Kenntnis der Bedeutung der Zweitstimme; Bekanntheit und Bewertung des TV-Duells zwischen Gerhard Schröder und Edmund Stoiber; kompetenteste Partei zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Lösung der wirtschaftlichen Probleme in Deutschland; Hauptschuldiger für hohe Arbeitslosigkeit in Deutschland (Bundesregierung, Unternehmen oder Weltwirtschaftslage); Bekanntheit der Hartz-Kommission; Beurteilung der Wirksamkeit der Hartz-Vorschläge zur Verringerung der Arbeitslosigkeit; präferierte Zusammensetzung der Bundeswehr der Zukunft; präferiertes Verhalten des Staates bei Firmen-Pleiten in Deutschland; Glaubwürdigkeit der SPD-Aussage zum Ausschluss einer Regierungsbeteiligung der PDS; Einstellung zu einer Koalitionsaussage der FDP; präferierter Wunschpartner der FDP für die Regierungsbildung; vermutete Koalitionspräferenz der FDP; Wählbarkeit der FDP auch ohne Koalitionsaussage; Parteien oder Kanzler wichtiger nach der Bundestagswahl; Klarheit über den Gewinner der Bundestagswahl im September; vermuteter Wahlgewinner der Bundestagswahl; persönliche Bedeutung des Wahlsiegers; ausreichende Hochwasser-Hilfe; Einstellung zur Verschiebung der geplanten Steuerreform zwecks Finanzierung der Hochwasser-Hilfe; Einstellung zur Zustimmung der CDU/CSU zur Verschiebung der Steuerreform und zur geplanten Rücknahme dieser Verschiebung im Falle eines Wahlsieges der CDU/CSU; Bewertung der Euro-Einführung; Beurteilung der Reibungslosigkeit des Euro-Umtausches; Erwartung von Preissteigerungen nach der Euro-Einführung; Beurteilung des Bargeldumtausches in der Bank bzw. beim Einkauf in den Geschäften; Bedauern über den Untergang der D-Mark; Einstellung zu politischen Interventionen nach Preiserhöhungen infolge der Euro-Einführung; Einschätzung der persönlichen Gesundheitsgefährdung durch verseuchte Futtermittel (Nitrofen-Skandal); Einstellung zum Ausländeranteil in Deutschland sowie zur Erleichterung des Zuzugs für Ausländer; kompetenteste Partei in der Ausländerpolitik; Präferenz für eine Zustimmung des Bundesrates zum Zuwanderungsgesetz; Einstellung zu einer militärischen Beteiligung Deutschlands am Irak-Krieg; Palästinenser oder Israelis als Schuldige am Nah-Ost-Konflikt.

Demographie:
Geschlecht; Alter (klassiert); Familienstand; Zusammenleben mit einem Partner; Kinder im Haushalt; Anzahl der Kinder unter 13 Jahren und Alter dieser Kinder; höchster Schulabschluss; Hochschulabschluss; Abschluss anerkannt; abgeschlossene Berufsausbildung; Berufstätigkeit; Einschätzung der eigenen Arbeitsplatzgefährdung; Berufsgruppe; Haushaltsgröße; Anzahl der Personen ab 18 Jahren; Befragter ist Haushaltsvorstand; Berufstätigkeit und Berufsgruppe des Haushaltsvorstands; Gewerkschaftsmitglied im Haushalt; Konfession; Kirchgangshäufigkeit; Arbeitslosigkeit bzw. Arbeitsplatzgefährdung nahe stehender Personen; Parteineigung und Parteiidentifikation.

Zusätzlich verkodet wurde:
Erhebungsmonat; Befragungstag; Ortsgröße; Bundesland; Rufnummer des Bundeslandes; Gewichtungsfaktoren: Haushaltsgewicht und Repräsentativgewicht.

Variable Groups

Document Description

Full Title

Politbarometer Kurzbefragung 2002 (Kumulierter Datensatz)

Study Description

Full Title

Politbarometer Kurzbefragung 2002 (Kumulierter Datensatz)

Identification Number

ZA3851

Authoring Entity

Name Affiliation
M. Berger, M. Jung, D. Roth Forschungsgruppe Wahlen, Mannheim

Data Distributor

Name Affiliation Abbreviation
GESIS Data Archive for the Social Sciences GESIS - Leibniz Institute for the Social Sciences, Cologne, Germany GESIS

Bibliographic Citation

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Topic Classification

Politische Einstellungen, Verhaltensweisen

Universe

Untersuchungsgebiet: BRD

Time Method

Januar 2002 bis September 2002

Data Collector


Forschungsgruppe Wahlen, Mannheim

Sampling Procedure

Mehrstufige Zufallsauswahl: Auswahl der Haushaltsadressen nach dem RLD-Verfahren und Auswahl der wahlberechtigten Wohnbevölkerung nach einem Geburtstagsschlüssel

Mode of Data Collection

Telefonische Befragung mit standardisiertem Fragebogen

Availability Status

A

Related Materials

ZA3851_cdb.pdf
(Codebuch)

Other References Note

Weitere Hinweise

Von Januar bis September wurde monatlich jeweils eine Erhebung durchgeführt, im August drei Erhebungen

Data Files Description

File Name

ZA3851.NSDstat

Overall Case Count

12082

Overall Variable Count

203

Type of File

Nesstar 200801

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Metadata Index

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