Dataset: Politbarometer West 1993 (Kumulierter Datensatz)

Abstract

Parteienbeurteilung und Einstellung zu aktuellen politischen Fragen.

Themen: Wichtigste Probleme in Deutschland; Parteipräferenz (Bundestagswahl, Landtagswahl, Sonntagsfrage und Rangordnungsverfahren); Wahlverhalten bei der letzten Bundestagswahl und der letzten Landtagswahl; Sympathie- Skalometer für die Parteien, die Koalition, die Opposition, die Landesregierung und ausgewählte Bundespolitiker; Selbsteinstufung auf einem Links-Rechts-Kontinuum; eigene Arbeitsplatzsicherheit; Kompetenz der Regierung bzw. der Opposition bei der Lösung der wirtschaftlichen Probleme in Ostdeutschland; Gewerkschaftsmitgliedschaft; Religiosität; Parteineigung und Parteiidentifikation; Zusammenleben mit einem Partner.

Zusätzlich verkodet wurde: Befragungstag.

Über diesen gemeinsamen Teil für alle Erhebungsmonate des Jahres 1993 hinaus wurde in mindestens einem weiteren Erhebungsmonat zusätzlich gefragt:
Einschätzung der Zerstrittenheit der Bundesparteien; wichtigste Politiker im Lande; Bundeskanzlerpräferenz; Demokratiezufriedenheit; Wohlfühlen in Deutschland und Interesse an einer Auswanderung; richtige Leute in den führenden Stellungen; Politikinteresse; allgemeine Beurteilung des Zustands der Gesellschaft sowie Vergleich mit anderen westlichen Gesellschaften; allgemeine Beurteilung der Vereinigung Deutschlands und erfüllte persönliche Erwartungen an die Vereinigung; allgemeine Beurteilung der Wirtschaftsentwicklung in Deutschland und der eigenen wirtschaftlichen Lage; Wunsch nach Trennung der beiden deutschen Staaten; Zufriedenheit mit der Angleichung der Lebensverhältnisse zwischen Ost und West; ausreichende Aktivitäten der Bundesregierung für eine solche Angleichung; ausreichender Einsatz der westdeutschen Wirtschaft und der ostdeutschen Bevölkerung zur Entwicklung Ostdeutschlands; zuviel Gejammer in der öffentlichen Meinung; Beurteilung der Arbeit der Treuhandanstalt; Kompetenz der Regierung bzw. der Opposition in Sachen Geldwertstabilität, Staatsschulden und Wohlstandssicherung; empfundene Bedrohung durch Kriminalität; Notwendigkeit von Steuererhöhungen zur Finanzierung der deutschen Einheit; Kenntnis des Solidarpakts zwischen Bundesregierung, SPD-Opposition und Ländern sowie Beurteilung des Solidarpakts; Einstellung zur Wiedereinführung des Solidaritätszuschlags und präferierter Zeitpunkt dafür; Einstellung zur Kürzung von Sozialleistungen und zu einer Arbeitsmarktabgabe für Beamte, Selbständige und besser Verdienende; präferierte Sparvorschläge bei den Sozialleistungen; Beurteilung der von der Bundesregierung durchgeführten Kürzungen im Sozialbereich; Einstellung zu einer Kürzung des Arbeitslosengeldes; vermuteter Umfang des Mißbrauchs von Sozialleistungen; erwarteter Erfolg des Regierungsprogramms zur Bekämpfung des Mißbrauchs; Einstellung zum Verkauf von Staatsvermögen zur Vermeidung von Steuererhöhungen; Beurteilung der Streitkultur in wichtigen Fragen; Vorteilhaftigkeit der EG-Mitgliedschaft für die deutsche Bevölkerung; Beurteilung der Geschwindigkeit der europäischen Einigung und Präferenz für die Vertiefung der Bindung zwischen den derzeitigen EG-Ländern oder für die Aufnahme neuer Länder; Präferenz für eine Selbständigkeit Deutschlands oder für einen stärkeren Zusammenschluß zu einem europäischen Staat; Vorteilhaftigkeit des europäischen Binnenmarkts und Einstellung zu einer europäischen Währung; Vergleich der Stabilität einer europäischen Währung und der DM; eigenes Stimmverhalten im Falle einer Abstimmung über die Beschlüsse von Maastricht; präferierte Länder für eine Neuaufnahme in die EG; zuviele Ausländer in Deutschland; Einstellung zum Kommunalwahlrecht für Ausländer und zum erleichterten Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft; Einstellung zur doppelten Staatsbürgerschaft; vermuteter Asylrechtsmißbrauch; kompetenteste Partei zur Lösung des Asylbewerberproblems; erwartete Wirksamkeit der Asylrechtsänderung nach dem Kompromiß zwischen Regierung und Opposition; Einstellung zu einem sofortigen Abschieben von Asylbewerbern aus Ländern, in denen es keine politische Verfolgung gibt; Nähe zu Asylbewerberunterkünften; erlebte Probleme mit Asylbewerbern; Einstellung zu einer vermehrten oder verringerten Aufnahme von Asylbewerbern; Verständnis für die gewalttätigen Ausschreitungen gegen Asylbewerber; Schämen für diese Gewalttätigkeit; Einstellung zum Einsatz von Infrarot- und Radaranlagen zur Bekämpfung der illegalen Einwanderung; Notwendigkeit von schärferen Gesetzen zur Bekämpfung des Rechtsextremismus; Einstellung zur Bezeichnung der Republikaner als neue Nazis; überzeugte Anhänger oder Protestwähler bei den Wahlen; Einstellung zur Übernahme vermehrter Verantwortung des vereinigten Deutschlands in der Weltpolitik; Einstellung zu Kampfeinsätzen der Bundeswehr im Rahmen der UNO; Einstellung zur Bombardierung militärischer Ziele im Irak durch Amerikaner, Franzosen und Engländer; Einstellung zur Teilnahme deutscher Soldaten in den AWACS- Aufklärungsflugzeugen zur Durchsetzung des Flugverbots über Bosnien-Herzegowina; Einverständnis mit militärischen Aktionen der UNO gegen Serbien sowie Einstellung zu einer Beteiligung der Bundeswehr; Einstellung zu Bundeswehreinsätzen in Somalia; Beurteilung der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Somalia-Einsatz der Bundeswehr; Einstellung zur Mitgliedschaft Deutschlands im UN-Sicherheitsrat; vermehrter Einsatz von Männern im Zivildienst, bei einem Überschuß an Wehrpflichtigen; Zivildienst für Frauen; Einstellung zu einer wehrpflichtigen Armee oder Präferenz für Berufssoldaten; Einstellung zu einer Verringerung der Bundeswehr; Einschätzung der Gefährdung des Friedens in Europa; Forderung nach höheren moralischen Maßstäben bei Politikern; eigener Wunsch, Politiker zu werden; Beurteilung der Berichterstattung der Medien über politische Affären; Beurteilung der Arbeit der Bundesregierung und erwartete Verbesserung im Falle einer SPD-Regierung; erwarteter Wahlsieger bei der nächsten Bundestagswahl; Präferenz für einen männlichen oder weiblichen Bundeskanzler; Beurteilung von Björn Engholm als Kanzlerkandidat der SPD; Kenntnis der Geldübergabe des ehemaligen SPD-Landesvorsitzenden in Schleswig-Holstein Günther Jansen an Rainer Pfeiffer sowie Beurteilung der Glaubwürdigkeit Jansens, keine Gegenleistung erhalten zu haben; Beurteilung des Rücktritts von Verkehrsminister Krause sowie des Rücktritts von Björn Engholm; Einschätzung der Informiertheit der SPD in der Barschel-Affäre; Beurteilung des Seiters-Rücktritts; präferierter Kanzlerkandidat für die SPD; Einstellung zur Mitgliederbefragung der SPD über den künftigen Parteivorsitzenden; Einstellung zum Abhören von Gesprächen in Privaträumen zur Bekämpfung des organisierten Verbrechens; Präferenz für oder gegen Polizeieinheiten wie die GSG-9; grundsätzliche Einstellung zur Idee des Sozialismus; Einstellung zur Abtreibung und Partei, die in der Abtreibungsfrage die Interessen des Befragten vertritt; Beurteilung der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Neuregelung des Abtreibungsgesetzes; Einstellung zur Abschaffung der Kostenübernahme einer Abtreibung durch die Krankenkassen; Präferenz für einen ostdeutschen oder westdeutschen Kandidaten für das Bundespräsidentenamt; Bundespräsidentenpräferenz; Wichtigkeit des Bundespräsidentenamtes; Beurteilung der Einstellung des Verfahrens gegen Erich Honecker; Einstellung zum vermehrten Straßenbau zur Verringerung von Staus; erwartete Verteuerung des Autofahrens; Einstellung zur Einführung von Autobahngebühren; Präferenz für Mineralölsteuererhöhung oder Autobahngebühr; Einstellung zur Privatisierung von Autobahnen; Einstellung zu Kernkraftwerken; Einstellung zur Verkürzung der Schulzeit an Gymnasien auf 12 Jahre; Einstellung zur Einführung einer Pflegeversicherung; Präferenz für die Aufteilung der Pflegekosten auf den Staat, Arbeitnehmer und Arbeitgeber; Präferenz für die Einführung eines Karenztages, den Wegfall eines Urlaubstages oder staatlichen Feiertags zur Finanzierung der Pflegeversicherung; Einstellung zu einer verringerten Lohnerhöhung im Westen zur Angleichung der Gehälter; gewünschte Tariferhöhung oberhalb oder unterhalb der Inflationsrate; Einschätzung des Lohnanstiegs in Ostdeutschland gemessen an der wirtschaftlichen Lage; Einstellung zum Verzicht auf Lohnerhöhungen, um den Erhalt von Arbeitsplätzen zu sichern; Einstellung zum Vorschlag von Lafontaine zum verringerten Anstieg der Löhne in Ostdeutschland; gerechtfertigte Lohndifferenzen zwischen Ost- und Westdeutschland; erwartetes Lohnniveau für die Zukunft; Einstellung zu einem begrenzten Lohnverzicht im Falle einer schwierigen wirtschaftlichen Lage des Unternehmens; Einstellung zu einer Vier-Tage-Woche mit Lohnverzicht; Präferenz für Vollzeitbeschäftigung oder Teilzeitbeschäftigung; Einstellung zu einem reduzierten Einstiegslohn für Arbeitslose; Einstellung zur unterschiedlichen Bezahlung der Politiker in Ost- und Westdeutschland; Beurteilung der für 1993 vorgesehenen 26%igen Lohnerhöhung in der ostdeutschen Metallindustrie; Einschätzung der Verkraftbarkeit solcher Erhöhungen für die Betriebe; Einstellung zu einem Streik wegen der Kündigung des Metalltarifvertrags; befürchteter Verlust von Arbeitsplätzen durch die 26%ige Lohnerhöhung; Einstellung zu einer Rückkehr zur 40-Stunden-Woche mit bzw. ohne vollen Lohnausgleich; Einstellung zu einer verlängerten Arbeitszeit für Beamte ohne Gehaltserhöhung; Präferenz für eine Abschaffung der Kirchensteuer; Einstellung zu einer verstärkten finanziellen Unterstützung Rußlands; Einstellung zur Parteinahme der Bundesregierung für Boris Jelzin; vermutetes Ergebnis der russischen Volksabstimmung in bezug auf Boris Jelzin; erwartete Nachteile für die Deutschen durch die politischen Probleme in der ehemaligen Sowjetunion; früheres Wohnen in der DDR und Zeitpunkt der Übersiedlung; militärische Bedrohung Deutschlands durch die Probleme in der ehemaligen Sowjetunion; Einstellung zum Umzug der Regierung nach Berlin und präferierte Umzugsgeschwindigkeit; Wohnzufriedenheit; Mieterstatus; Beurteilung des aktuellen Mietpreises; Einstellung zu einer Olympiabewerbung Berlins und zur Änderung der Ladenschlußgesetze; Rückblick auf das vergangene Jahr und Ausblick auf das zukünftige Jahr.

Variable Groups

Document Description

Full Title

Politbarometer West 1993 (Kumulierter Datensatz)

Study Description

Full Title

Politbarometer West 1993 (Kumulierter Datensatz)

Identification Number

ZA2378

Authoring Entity

Name Affiliation
Forschungsgruppe Wahlen, Mannheim

Data Distributor

Name Affiliation Abbreviation
GESIS Data Archive for the Social Sciences GESIS - Leibniz Institute for the Social Sciences, Cologne, Germany GESIS

Bibliographic Citation

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Topic Classification

Politische Einstellungen, Verhaltensweisen

Universe

Untersuchungsgebiet: BRD (alte Bundesländer)

Time Method

Januar 1993 bis Dezember 1993

Data Collector


Forschungsgruppe Wahlen, Mannheim;

Sampling Procedure

Zufallsauswahl von Wahlberechtigten, die in Privathaushalten mit Telefonanschluß leben. Auswahl nach dem RLD-Verfahren (Randomize last digit)

Mode of Data Collection

Telefonische Befragung mit standardisiertem Fragebogen

Availability Status

A

Related Materials

ZA2378_cdb.pdf
(Codebuch)

Other References Note

Weitere Hinweise

Die Politbarometer stellen eine monatliche Trend-Erhebung der Monate Januar bis Juli und September bis Dezember dar, die vom Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) in Auftrag gegeben werden. Die Politbarometer des Jahres 1993 sind als kumulierte Datei unter der ZA-Studien-Nrn. 2378 (West) und 2390 (Ost)archiviert.
Weitere Politbarometer sind unter den ZA-Studien-Nrn. 1053, 1275, 1276, 1536, 1762, 1779, 1899, 1901, 1920, 1987, 2101, 2102, 2114, 2160, 2171, 2182, 2194, 2201, 2209, 2221, 2275 sowie 2287 archiviert.

Data Files Description

File Name

ZA2378.NSDstat

Overall Case Count

11187

Overall Variable Count

313

Type of File

Nesstar 200801

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Metadata Index

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